Grossstadtpapier
Nachrichtenportal für Hamburg
HSV

Der Neuanfang nimmt Formen an!

Khaled Narey von der Spielvereinigung Greuter Fürth wechselt an die Elbe. Narey ist bereits der vierte Transfer des HSV in der Sommerpause. Schon David Bates, Manuel Wintzheimer und Christoph Moritz unterschrieben bei den Hamburgern. Khaled Narey unterschrieb einen Vertrag bis 2022.

Khaled Narey von der Spielvereinigung Greuter Fürth wechselt an die Elbe. Narey ist bereits der vierte Transfer des HSV in der Sommerpause. Schon David Bates, Manuel Wintzheimer und Christoph Moritz unterschrieben bei den Hamburgern. Khaled Narey unterschrieb einen Vertrag bis 2022.

Doch wer ist Khaled Narey? Der Deutsch-Togolese kommt vom Zweitliga-Konkurrenten Greuter Fürth. Ausgebildet wurde er von Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund. In seiner Jugendzeit lief Narey für den SV Bergisch Gladbach auf. Aufgefallen ist er besonders dadurch, dass er in allen 34 Liga-Spielen in der Startelf stand. Als rechter Mittelfeldspieler sind dabei auch seine 6 Tore beachtlich.

1,7 Millionen Euro hat sich der HSV einen seiner neuen Hoffnungsträger kosten lassen. In Hamburg hofft man auf Narey’s Schnelligkeit und sein vorhandenes Potential. Hamburgs Coach Christian Titz freut sich auf Narey: „Schön, dass er sich für uns entschieden hat. Ich habe ihn seit Jahren im Blick. Er ist variabel einsetzbar, robust und verfügt über viel Speed“.

Auch Narey guckt positiv in die Zukunft: „Beim HSV hatte ich das beste Gefühl. Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt.“

Khaled Narey ist nur einer von vielen neuen jungen Spielern beim Hamburger SV. Die Hanseaten zeigen dabei eine ganz neue Transferpolitik gegenüber den Vorjahren. Wurden bis letztes Jahr noch Spieler in niedriger zweistelliger Millionenhöhe verpflichtet, wird jetzt aufs Geld geachtet. Dies ist auch dringend notwendig, nachdem Klaus-Michael Kühne das Ende des finanziellen Engagements ankündigte. „Ich werde den Verein nicht weiter fördern, weil mein Wunsch, meine Anteile langfristig aufstocken zu können, nicht respektiert wird“, sagte Kühne im Gespräch mit der Sport Bild. 

Der HSV geht damit einen wichtigen und richtigen Schritt raus aus der Abhängigkeit von Geldgebern. So kann sich der Verein langsam wieder aufbauen und eine neue Struktur errichten. Wie schnell man damit den Wiederaufstieg schaffen wird, wird man in naher Zukunft sehen. Ob mit oder ohne Kühnes Millionen.

Von Florenz Strangmann
Veröffentlicht am 23.07.2018

Florenz Strangmann