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Fußball

Kühne-Millionen notwendig für den neuen HSV?

Nimmt Klaus-Michael Kühnes Engagemant beim HSV erneut zu? Der HSV muss ab der nächsten Saison neue Wege gehen! Nach dem erstmaligen Abstieg des "Dinos" waret nun die 2.Bundesliga auf die Verantwortlichen, Spieler und Fans des Traditionsvereins. Nicht zuletzt liegt diese Miesere an vielen Fehlentscheidungen und Fehlinvestitionen der letzten Jahren, die vor allem viele eingefleischte Fans mit den Kühne-Millionen und seinen dadurch enstanden großen Einfluss im Verein in Verbindung bringen.

Nimmt Klaus-Michael Kühnes Engagemant beim HSV erneut zu?

Der HSV muss ab der nächsten Saison neue Wege gehen! Nach dem erstmaligen Abstieg des "Dinos" wartet nun die 2. Bundesliga auf die Verantwortlichen, Spieler und Fans des Traditionsvereins. Nicht zuletzt liegt diese Miesere an vielen Fehlentscheidungen und Fehlinvestitionen der letzten Jahren, die vor allem viele eingefleischte Fans mit den Kühne-Millionen und seinen dadurch enstanden großen Einfluss im Verein in Verbindung bringen.

Trotz allem Übel, welcher sich seit jetzt länger Zeit wie ein roter Faden durch den gesamten Verein gezogen hat, möchte Kühne sich auch in der kommenden 2. Liga Saison einbringen und Anteile des HSV erwerben.

Aufnachfrage der "MOPO", was sich Kühne für die Zukunft seines HSV wünsche, sagte er: ,,Dass man mir die Möglichkeit gibt, meine Beteiligung an der HSV Fußball AG um bis zu 10 Prozent aufzustocken. Damit könnte man die Finanzen stabilisieren und die Mannschaft maßgeblich verstärken."

HSV-Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann schob diesem Vorhaben Kühnes jedoch erstmal ein Riegel vor: ,,Ich habe auf der Mitgliederversammlung im Februar gesagt, dass ein Verkauf weiterer Anteile für mich kein Thema ist. An dieser Haltung hat sich bisher nichts geändert."

Seit Kühnes erstmaligen Engagement kursieren viele Gerüchte, er habe schon über 100 Millionen Euro in den Verein investiert. Laut Kühne selbst sei an diesen Gerüchte jedoch nichts dran: ,,Ich habe keine 100 Millionen Euro investiert - es gab auch erhebliche Rückflüsse." Der Investor betonte zu dem auch: ,,Meine 20% Prozent Beteiligung sind kein verlorenes Geld, sondern eine, wenn auch sehr langfristig zu betrachtende, Wertanlage."

Kühne selbst ist zwar sehr enttäuscht, dass seine bisherige Unterstützung ,,sehr wenig" gebracht habe, trotzdem sieht er optimistisch in die Zukunft: ,,Ich glaube, dass der HSV wesentlich besser aufgestellt ist, sofern der Vorstand die strategischen Pläne konsequent durchführt und eine Einheit bildet."

Den frisch gebackenen Sportdirektor Ralf Becker hat Kühne bisher noch nicht kennengelernt, jedoch hatte er nach eigener Aussage ein ,,aufschlussreiches Gespräch mit Trainer Christian Titz, der für mich ein großer Hoffnungsträger ist. Wenn ihm genügend Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden, kann er eine sehr gute Mannschaft formen."

Ob all das nun mit weiteren Investitionen des Magnaten passieren wird oder nicht, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.

Aber ganz egal wie es sein wird, jeder wird gespannt auf die erste 2. Ligasaison des HSV schauen.

Von Florenz Strangmann
Veröffentlicht am 12.06.2018