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Hinter den Kulissen - Stellenwerk Jobmesse

Vom 04.-06. Juni 2019 findet die größte Hochschul-Jobmesse in Hamburg statt. Wir schauen aber hinter den Kulissen und haben in einem Interview mit Julia Burger einiges erfahren.

Hamburg. Es ist wieder soweit die 12. Stellenwerk Jobmesse bietet so einiges an Workshops, Coachings und Fachbeiträgen an. Rund 140 Unternehmen werden in drei Tagen versuchen Studenten, sowie außenstehende Interessenten anzuwerben. Wir haben hinter die Kulissen geschaut und Julia B. dazu interviewt.

Hallo Julia! Was machst du beruflich?

Julia Burger: Ich bin Studentin und studiere im dritten Semester Journalismus & Unternehmenskommunikation an der Bits. Bis zum 05.06.2019 war ich nebenbei Werkstudentin an der Universität Hamburg im Bereich Marketing, Social Media, Pflege und Content Management. 

Was genau hast du bei der Jobmesse gemacht?

Julia Burger: Ich habe die Aussteller Profile eingepflegt, eine App gebaut sowie den zugehörigen Content und das Design. Des Weiteren habe ich mich auch noch um den Ablauf des Social Media Plans gekümmert. Also, wann genau die Redaktionellen Beiträge online gestellt werden.

Arbeiten nur Werkstudenten bei der Jobmesse?

Julia Burger: Nein, es Arbeiten auch Vollzeit Arbeitnehmer an der Jobmesse.

Wie hast du diesen Job bekommen?

Julia Burger: Ich habe angefangen als Praktikantin, im Rahmen eines Pflichtpraktikums für meine Uni. Das Praktikum ging vom Februar bis Ende März, ungefähr 6 Wochen. Ab dem 1. April ist mein Praktikumsverhältnis in einen Werkstudentenvertrag übergegangen. 

Wie lange hast du immer gearbeitet? 

Julia Burger: Im Praktikum habe ich in Vollzeit gearbeitet, also volle 8 Stunden und als Werkstudentin in Teilzeit. 

Wie war dein Team?

Julia Burger: Mein Team war immer sehr freundlich, sehr nett, sehr witzig, sehr fürsorglich. Wenn man persönliche Problem hatte, bekam man viel Verständnis und man konnte sich einen Tag frei nehmen. Das war kein Problem. Also mir kam da viel Freundlichkeit entgegen. 

Habt ihr gut miteinander gearbeitet?

Julia Burger: Ich würde behaupten, ja. Es gab am Ende ein paar Vorfälle, was höchstwahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass die Jobmesse immer näher vor der Tür stand. Ein Vorfall war, dass mir ein paar Fehler angekreidet wurden, die ich nicht verursacht habe. Letzten Endes hat sich alles geklärt und es stelle sich heraus das es ein Kommunikationsfehler untereinander war.

Hattest du Kontakt zu den Ausstellern?

Julia Burger: Ja. Hat sich allerdings erst ein bisschen später ergeben, als ich dann angefangen hatte die ganzen redaktionellen Beiträge, die mir die Aussteller geschickt hatten, in meinen Redaktionsplan einzupflegen. Ich hatte gesammelte Mails an die Aussteller geschrieben, wann genau die einzelnen Redaktionellen Beiträge online gehen. Manche hatten mir auch, wenn die Aussteller Probleme hatten oder wenn sie ihren Beitrag nicht über den mitgesendeten Link gefunden hatten, zurückgeschrieben, da habe ich natürlich den Ausstellern geholfen.

Hatten einige Aussteller Sonderwünsche?

Julia Burger: Kann man so nicht sagen. Aber es gab einige Aussteller die starke Forderungen hatten. Bezüglich ihrer Onlinestellung ihrer Profile waren sie wohl hohe Standards gewöhnt. 

Würdest du diesen Job weiterempfehlen? Wenn ja, warum?

Julia Burger: Ich persönlich würde diesen Job nicht weiter machen, da für mich zu wenig kreativer Input war. Es hat Spaß gemacht und es war auch eine Erfahrung wert aber ich für meinen Teil sehe mich im Kreativen Gefilde und habe deshalb auch gekündigt. Ansonsten wer Lust hat in einem geselligen Team zu arbeiten und dem es nichts ausmacht nur Computer Arbeit zu verrichten, dann würde ich diesen Job weiter empfehlen.

Von Conny Hoppe
Veröffentlicht am 06.06.2019